Frequenz, Amplitude und Prüfung
Frequenz und Amplitude
Unruh und Spirale bilden den regulierenden Oszillator; die Ganggenauigkeit hängt nicht allein von ihnen ab. Witschi definiert die Frequenz als vollständige Schwingungen pro Sekunde in Hertz. Eine Schwingung umfasst zwei Halbschwingungen: 4 Hz entsprechen 28.800 Halbschwingungen pro Stunde. Die Nennfrequenz bleibt die konstruktive Referenz; die Regulierung verändert den tatsächlichen Schwingungsrhythmus geringfügig. Witschi — Prüfmethoden für mechanische Uhren.
Witschi nennt für moderne mechanische Werke eine typische Amplitude von 270° bis 310° in horizontaler Lage bei Vollaufzug. Dies ist keine allgemeingültige Gut-schlecht-Grenze: Die Grenzwerte hängen vom Kaliber ab. Alternde Schmierstoffe können die Amplitude verringern; ein Einzelwert beweist weder eine Fehlerursache noch den guten Zustand des Werks. Eine Zeitwaage misst Gang, Amplitude und Abfallfehler und unterstützt die Diagnose. Witschi — Prüfmethoden für mechanische Uhren.
Incabloc datiert sein Schweizer Patent auf den 2. März 1933 und Produktionsbeginn sowie Marke auf dasselbe Jahr; die Lyrafeder stammt von 1938. Diese Meilensteine sollten nicht zu einer Erfindung im Jahr 1934 verkürzt werden. Incabloc — Geschichte.
Häufige Fragen
Warum geht meine Uhr vor oder nach?
Der Gang hängt von mehreren Faktoren ab; eine Messung hilft bei der Beurteilung.
Kann eine Unruh brechen?
Die geprüften Quellen erlauben keine Bewertung für ein bestimmtes Modell; lassen Sie die Uhr nach einem Stoß prüfen.
Was ist der Unterschied zwischen Frequenz und Amplitude?
Die Frequenz zählt Schwingungen pro Sekunde; die Amplitude ist der Auslenkungswinkel der Unruh.
